Archive for August 2006

Geocaching-Cartoons

Donnerstag, 2006-August-31

Sowas gibts? Ja, und zwar seit neuestem auf geocaching.de mit einer eigenen Rubrik, wie im Geoclub angekündigt wurde. Monatlich werden dort neue Cartoons von Jörg (der bei GC.de angegebene Nickname „jpapenfu“ scheint weder für GC.com noch für den Geoclub zu gelten) veröffentlicht, einem begeisterten Geocacher, der seit Jahren Comics und Cartoons zeichnet.

Einige englischsprachige Geocaching-Cartoons von Pyewacket findet man unter „Humor“ bei „Our Monthly Cartoon“ auf Today’s Cacher.

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GC: Updates 23.08.2006

Donnerstag, 2006-August-24

Es gibt wieder Änderungen bei GC.com, allerdings bisher ohne dass Details dazu in den Announcements genannt werden.
Da fällt gleich als erstes die optisch frisierte Einlogseite auf. Nach dem Einloggen begrüßen uns neue Farben auf der Quick-View-Seite im Navigationsbereich auf der rechten Seite. Unter „My Inventory“ sind kleine Icons für die Geocoins hinzugefügt worden, allerdings werden bei mir nicht alle korrekt angezeigt. Auch auf den TB-Seiten hat sich optisch etwas getan unter „Travel Bug Options“.

Richtig interessant wird es, wenn wir zum eigentlichen Profil kommen. Die Eingabeseite ist komplett neu gestaltet, und die Dreiteilung in „Latest News, Biography, Hobbies“, die ich immer als eher störend empfand, ist nun verschwunden. Stattdessen hat man ein einziges Eingabelfeld. Die Eingaben, die man bisher gemacht hat, wurden natürlich übernommen, allerdings ist die Reihenfolge von Hobbies und Biography umgedreht, und statt Fettdruck finden wir jetzt die Überschriften mit Sternchen hervorgehoben: „** Latest News **“. Die kann aber nun selber ändern – oder wieder so anpassen wie gehabt.
Schaut man zum untersten großen Eingabefeld („Your Profile Details:“), möchte man frohlocken – da gibt es einen Counter, der mir anzeigt, dass ich „7253 of 150000 characters“ verbraten habe. Super, noch jede Menge Platz! Doch dann die böse Überraschung! Als ich mein Profil ändern will, bekomme ich eine Fehlermeldung, die mich darüber aufklärt, dass ich nur 5000 Zeichen (HTML inklusive) nutzen darf, also weniger als vorher – steht der Rest etwa nur den PMs zur Verfügung?! 😡 Oder ist das ein dicker Bug?

Auf der E-mail-Seite ist nun ein zusätzliches Feld („Form Verification:“) eingebunden. Hier muss man einen in einer Grafik stehenden Code eintragen, um eine E-mail verschicken zu können. Das soll Missbrauch dieser Funktion verhindern.

Auf den Cachebeschreibungsseiten ist der Bereich der „Additional Waypoints“ optisch neu gestaltet worden.

Soweit die Neuerungen, die mir bisher aufgefallen sind, aber vielleicht gibt es ja auch nicht sichtbare Updates. Mal abwarten, ob wir bald im Announcements-Forum etwas mehr erfahren.
Im Prinzip ist das ja alles ganz gut und schön, aber irgendwie auch wieder nur Aktionismus – wo bleiben denn z. B. die Google Maps, die vor Monaten für kurze Zeit in die Cachebeschreibungen eingebunden waren und dann wieder entfernt wurden?

Gesprächsthema natürlich auch im Geoclub.

„Schneller Cache für zwischendurch“

Donnerstag, 2006-August-17

Es wird höchste Zeit, dass ich diesen Artikel schreibe, gewissermaßen aus gegebenem Anlass, dabei liegt mir dieses Thema nicht erst seit der jüngsten Auslegewellen oder meiner letzten Cachetouren auf der Seele: die so genannten „schnellen Caches für zwischendurch“.
Es dürfte mittlerweile deutlich geworden sein, dass ich es bei Caches absolut nicht mag, wenn abgekupfert wird (und diese Formulierung liest man wortwörtlich immer wieder), noch dazu, wenn sich damit (aus meiner Sicht) Fehlentwicklungen fortpflanzen.
Und in meinen Augen sind diese „Quickies“ eine solche, wenig wünschenswerte Entwicklung.
Irgendwie bilden diese Art von Caches schon fast eine Cacheserie. Oder kann man da schon von einer Epidemie sprechen? Wenn es nur einige wenige Caches dieser Art wären, würde ich ja gar nichts sagen, aber man liest viel zu häufig in Cachebeschreibungen „Schneller Cache für zwischendurch“. Das hatte ich ja schon mal bei der Besprechung der Cachegrößen angemerkt.

Zunächst mal ist ja nichts dagegen einzuwenden, dass Caches schnell gefunden werden können, ganz im Gegenteil, das kann ja eine willkommende Auflockerung bei einer Cachetour sein, wenn man zuvor zeitintensive Caches absolviert hat.
Aber: Ein Cache sollte mir wenigstens etwas bieten. Und zwar eben nicht nur einen Punkt für die Statistik. Es gibt auch gut gemachte Caches, die man schnell finden kann. Caches, die nur dem Zeitvertreib, der Bekämpfung der Langeweile dienen, langweilen. Klingt paradox, ist ironischerweise aber so.
In dieser Hinsicht sind die „schnellen Caches für zwischendurch“ vergleichbar mit den Bahnhofscaches. In beiden Fällen haben wir wenig reizvolle Locations. Wobei vermutlich sogar noch mancher Bahnhofscache kurzweiliger ist als ein Cache am Parkplatz eines Bau- oder Supermarktes oder einer McDoof-Filiale… Außerdem, wie ich ja schon im Zusammenhang mit den Cacheserien schrieb:

[Was mir missfällt, ist] der Gedanke, Caches einzurichten, um Geocachern die Langeweile […] zu vertreiben. Wenn dies das Motiv für Geocaches ist, dann kann man genauso gut jede beliebige andere uninteressante Stelle (Bushaltestellen?) mit einem Cache zupflastern. Hauptsache, der gelangweilte Geocacher hat etwas zu tun. Das hat wenig mit dem ursprünglichen Gedanken von Geocaching zu tun, Leute an ungewöhnliche, besondere Orte zu führen, ja ist diesem praktisch diametral entgegengesetzt.

Bei diesen Caches ist es nicht so, dass der Cacher zum Cache kommt und eine tolle Location entdeckt. Hier ist es genau umgekehrt: der Cache kommt zum Cacher, um ihm an seinem langweiligen Aufenthaltsort eine Logmöglichkeit zu bieten.
Das muss nicht sein, das sind Exemplare, die die Cacherwelt IMHO nicht braucht, erst recht nicht bei der heutigen Cachedichte.
Also bitte: verschont uns mit weiteren Schnell-Caches.

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Irrtümer über Geocaching

Dienstag, 2006-August-15

… die nicht nur bei Muggels, sondern auch bei (neu hinzugekommenen, aber auch erfahreneren) Geocachern verbreitet sind:

  • Geocaching = „Schnitzeljagd für Erwachsene“
    Geocaching kommt mittlerweile in den verschiedensten Altersgruppen vor; Kinder sind da keine Ausnahme.
  • Multis sind besser als Tradis. Und noch besser sind Mysterys.
    Es gibt kein Besser-schlechter-Verhältnis bei den verschiedenen Cachetypen. Es gibt nur eine Andersartigkeit. Präferenzen für den einen oder anderen Typ sind individuell (verschieden). Von jedem Cachetyp gibt es gut gemachte und weniger gut gemachte Exemplare.
  • Multis sind schwierig, Tradis sind einfach.
    Von jedem Cachetyp gibt es einfache und schwierige Exemplare. Der Cachetyp ist dabei unerheblich. Es gibt harte Tradis, bei denen man erheblich mehr Aufwand treiben und weitaus mehr Zeit investieren muss als bei manchem Multi.
  • Je länger eine Cacherunde, desto besser.
    Ein guter Geocache langweilt seine Finder nicht mit übertrieben beschäftigungstherapeutischen Aufgaben, sondern ist optimal angepasst an die zurückzulegende Wegstrecke, das Thema und andere Aspekte des Caches.
  • Um die Schwierigkeit zu erhöhen, kann man den Hint weglassen.
    Das ist Unsinn. Je schwieriger ein Versteck, desto eher die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hint benötigt wird. Gibt es keinen Zusatzhinweis, kann das in frustrierte, naturschädigende Waldumgrab-Aktionen ausarten.
  • Ein Micro ist anspruchsvoller als ein Regular.
    Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, einen Micro im Urwald zu verstecken, wo auch ein Regular Platz gehabt hätte (Stichwort: Waldumgraben). Micros sind häufig nicht waldkompatibel. Die Wahl der (Größe der) Cachedose sollte den örtlichen Gegebenheiten angepasst sein. Überlegungen bezüglich der Schwierigkeit sollten dabei, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle spielen.
  • Lieber ein schlechter Cache als gar kein Cache.
    Jeder Cache ist ein guter Cache.
    Es kann nie genug Caches geben.

    Es ist nicht die Masse von Caches, die Spaß macht. Dem dürften selbst Statistikcacher zustimmen. Ich würde sogar sagen, dass nicht einmal die Aussage „Es kann nie genug gute Caches geben“ zutreffend ist. Die Zeiten, in denen man für jeden Cache dankbar war, sind vorbei. Ein Zuviel an Caches, selbst wenn sie ordentlich gemacht sind, kann einem dem Spaß auch verderben…
  • Ein Cache ist am besten in (mehreren) Plastiktüten geschützt.
    Nein, in den allermeisten Fällen bedarf ein Cache mit einem vernünftigen Behälter (zum Beispiel Munitionskiste) einer Tüte weder zum Schutz noch zur Tarnung. Meistens sind Tüten sogar hochgradig kontraproduktiv, da sie nach Regenfällen die Feuchte und Nässe im und am Cache halten. Zudem sind sie meist binnen kürzester Zeit zerrissen, dreckig, feucht, muffig, eklig und werden von Viechern bewohnt. In der Regel fährt man am besten ohne jede Form von Cache-Verkleidung.
    Siehe auch: Plastiktüten und andere Ekelfaktoren.

Und bestimmt gibt es noch einige Irrtümer mehr…

OC: Updates 11.08.2006

Dienstag, 2006-August-15

Der Beitrag hier kommt zwar mit Verspätung, aber ich möchte trotzdem noch auf einige Neuerungen hinweisen, die es bei OC (anlässlich des ersten Geburtstags?) gegeben hat, und die man im Geoclub detailliert nachlesen kann.
Zum einen wurde das Layout der Startseite ein wenig verschönert, zum zweiten gibt es nun die Möglichkeit, bei Cachebeschreibungen und Logeinträgen auf einen WYSIWYG-Editor (WYSIWYG: „what you see is what you get“) zurückzugreifen. Damit dürften sich auch neue Möglichkeiten eröffnen, Logs zu layouten, zum Beispiel mit Fettdruck oder selbstgestrickten Verlinkungen. Auch grafische Smileys sind nun möglich.
Ferner wurden die Suchfunktionen erweitert, man kann nun auch nach Land und nach Cachetyp filtern. Sobald ich dazu komme, werde ich versuchen, auch diese Features meiner Suchseite hinzuzufügen.
Wie man im grünen Forum liest, scheint es nach den Updates leider noch Schwierigkeiten mit foggs tollem Programm Ocprop zu geben.