Bombenalarm: Geocache legt Schiffsverkehr lahm

Wer geglaubt hat, nur in den USA würden Polizisten paranoid in Bezug auf Geocaches reagieren, sieht sich jetzt eines Besseren belehrt: Ein Geocache, der heute morgen an der Schleuse Herne-Ost gefunden wurde, legte für vier Stunden die Schifffahrt auf dem Rhein-Herne-Kanal lahm, bis Landeskriminalamt und Kampfmittelräumdienst Entwarnung geben konnten.
Es handelte sich dabei um Find hin and Find out I von elframan.
Weiteres dazu im grünen Forum.

Stellt sich die Frage, wie Vorfälle dieser Art in Zukunft verhindert werden können.

  • Polizisten sollten geschult werden, Geocaches als solche erkennen zu können.
  • Polizisten sollten in der Lage sein, mit Hilfe von Koordinaten auf den einschlägigen Geocaching-Seiten zu recherchieren, ob es sich bei einem verdächtigen Objekt womöglich um einen Geocache handelt.
  • Geocaches sollten von außen deutlich als Geocache gekennzeichnet sein.
  • Der Ausleger eines Caches sollte stets größtmögliche Vorsicht bei der Auswahl der Location walten lassen. Wie ich schon in dem Artikel Was ist zu beachten beim Verstecken? schrieb:

    Common sense benutzen bei der Wahl des Verstecks: “Will it cause unnecessary concern?”

5 Antworten to “Bombenalarm: Geocache legt Schiffsverkehr lahm”

  1. Geocache löst Bombenalarm aus bei den cache test dummies Says:

    […] Es sollte sich wohl jeder Owner mal überlegen, ob sein Cache im Fall des Falles auch von außen harmlos wirkt. ‘West468′ denkt in seinem Blog schon mal darüber nach, wie man solche Vorfälle in Zukunft verhindern kann, wobei ich denke, dass wir wohl kaum erwarten können, dass die Polizei entsprechend geschult wird. Eine Beschriftung ist aber sicher häufig schon mal ein deutliches Zeichen. Nach meiner persönlichen “Empfindung” würde ich sagen: Je offizieller das aussieht, umso besser! Sprich: Ein gut gemachter Auf- bzw. laminierter Ausdruck, dass das Fundstück Teil eines Spieles ist, macht meines Erachtens nach einen seriöseren Eindruck als ein drauf gekritzeltes “Hände weg!” […]

  2. West468 Says:

    Wie mity! von den Cache-Test-Dummies berichtet, gab es nun auch in Berlin „Bombenstimmung“ durch einen Geocache – ausgelöst durch ein Vitamintablettendöschen…🙄

  3. West468 Says:

    Alarm in Bregenz: Munitionskiste entpuppte sich als Kühlschrank…
    Quelle: de.rec.geocaching.

  4. West468 Says:

    Aktuelle Sicherheitsdebatte im grünen Forum.

    Dabei kommt u. a. der Vorschlag, keinen Hinweiszettel für Zufallsfinder mehr in seinen Cache zu legen (angeblich würden Caches mit Zettel genauso häufig gemuggelt wie solche ohne Hinweis) und keine Kontaktinfos im Logbuch anzugeben. Finde ich nicht gut. Was soll das bringen, einen Geocache für Außenstehende schlechter als einen solchen erkennbar zu machen und als Owner lieber anonym(er) zu bleiben (ermittelbar wird man trotzdem bleiben) aus Furcht vor Kosten? Das ist nicht eben dazu angetan, Muggels auf einen Blick davon zu überzeugen, dass sie es mit einem völlig harmlosen Gegenstand eines Geländespiels zu tun haben… Es muss doch auch im Sinne der Geocacher sein, öffentliche Panik nach einem vermeintlichen Bombenfund zu vermeiden. Kooperationsbereitschaft zu signalisieren scheint mir da die vernünftigere Vorgehensweise.

  5. Geocaching-Podcast aus Berlin Says:

    Urbanes Cachen…

    Geocaching ist nicht für die Stadt, sondern eher für die freie Natur erfunden worden. Grad der Weg durch die Natur ist ja das Ziel, wer sonst einen Schreibtischjob ausfüllt, für den ist Geocaching eine gute Gelegenheit mal wieder an die frische Luf…

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