Cachequalität: Was ist zu beachten beim Verstecken?

Einleitung
Früher oder später werden wohl die meisten, die Geocaching für sich entdeckt haben, die Lust verspüren, einen eigenen Cache zu verstecken.
Dabei gibt es einige Punkte zu bedenken, damit das Unterfangen auch von Erfolg gekrönt ist. Schließlich soll der Cache a) anderen Schatzsuchern Spaß machen und b) möglichst lange erhalten bleiben.
Manchem Geocacher ist jeder Fund recht, der die Statistik nach oben treibt, und jeder Cache macht ihnen Spaß, wenn sie ihn als erste finden. Ich finde es keineswegs anstößig, wenn man Gefallen an Statistiken findet (dazu bekenne ich mich auch). Sehr viel wichtiger als Statistiken ist aber (bzw. sollte sein) die Qualität der Caches! Ein super Cache ist mir allemal lieber als 10 (unter-)durchschnittliche, lieblos gemachte Caches. Und zweifellos habt Ihr umso mehr Spaß an Eurem Versteck, je besser es den Findern gefällt; es lohnt sich also, sich Mühe zu geben.
Nicht jeder Cache hat automatisch eine Daseinsberechtigung, und das muss man auch mal so deutlich sagen dürfen. Das bedeutet nicht, dass man bei relativen langweiligen Caches eine „Should be archived“-Notiz (SBA) verfassen soll. Aber man sollte keine Caches nur um des Versteckens willen auslegen.

Erfahrung als Sucher sammeln!
Fürs Geocaching gilt gewissermaßen das Umgekehrte von dem, was in „Fahrenheit 451“ (Roman von Ray Bradbury, verfilmt von Francois Truffaut) gesagt wird:

„To learn how to find, one must first know how to hide.“
(‚Wer finden will, muss zuerst wissen, wie man versteckt.‘)

Selbstverständlich kann beim Suchen auch die Erfahrung beim Verstecken von Vorteil sein. Bevor man sich aber selber ans Verstecken macht, sollte man erstmal eine Weile selber auf die Suche gehen, um mit verschiedenen Arten von Cache-Verstecken und -Typen, -Behältern/-Größen etc. konfrontiert zu werden. So kann man Erfahrungen sammeln, was als Versteck gut geeignet ist und was weniger, und die Chance, dass man beim Einrichten Anfängerfehler begeht, wird geringer.
Es ist natürlich schwer zu sagen, wie viele Caches man gefunden haben sollte, bevor man selber versteckt. In der Tat gab es schon mit Blick auf die (mangelnde) Qualität mancher Caches wiederholt die Forderung, dass Neulinge im Geocaching erst ab einer bestimmten Anzahl von Funden selber verstecken dürfen. Natürlich ist es möglich, dass jemand auch mit einer dreistelligen Zahl von Funden einen eher schlechten Cache versteckt, während es umgekehrt auch vorkommen kann, dass jemand nach nur fünf gefundenen Caches einen tollen Cache auslegt. Generell aber würde ich empfehlen, dass man mindestens 20 Caches gesucht/gefunden haben sollte, bevor man seinen ersten eigenen einrichtet. Wenn ich Cachebeschreibungen von Neulingen entdecke, die weniger als 10 Funde haben, bin ich meist skeptisch, was die Qualität des Caches angeht, und wie die Erfahrung lehrt, häufig auch nicht zu Unrecht…
Einer der wohl verbreitetsten Irrtümer ist, dass Geocaching bedeutet, mit dem GPS eine Strecke abzulaufen und unterwegs belanglose Dinge (Banklatten, Ecken, Pfosten, Schilder …) zu zählen oder Jahreszahlen oder Telefonnummern von Schildern abzulesen und mit den gewonnenen Zahlen wilde Rechenaufgaben zu veranstalten, um die Cachekoordinaten herauszubekommen. Dass das auf die Dauer langweilig wird, wenn sich dieses unkreative Schema andauernd wiederholt, hatte ich ja schon beklagt.
Die (Pseudo-)Logik dahinter scheint zu sein: ‚Je länger der Weg, je besser‘, oder: ‚Koordinaten anzugeben ist zu einfach = zu langweilig‘ oder ‚Je mehr Rechnerei, desto anspruchsvoller = desto besser‘. Natürlich gibt es regional unterschiedliche Gepflogenheiten, aber wer bei seinen ersten zehn Cachefunden acht mal diesem Schema begegnet, scheint dazu zu neigen, selber einen ähnlichen Cache auszuhecken. Nicht die Aufgaben stehen im Vordergrund.
„Der Weg ist das Ziel.“ Treffender kann man ein Motto für Geocaching kaum formulieren.

Allgemeines zum Verstecken
Gehen wir nun davon aus, dass Ihr Euch eine Weile umgesehen habt und jetzt selber ans Verstecken denkt. Stellt sich also die Frage: Wie geht man am besten vor?
Zunächst sollte man unbedingt einige allgemeine Texte zum Verstecken durcharbeiten (sie können auch später immer wieder mal hilfreich sein, mit zunehmender Erfahrung werdet Ihr sie natürlich weniger brauchen):

Verstecken konkret: was man beachten sollte
Nun also zu Eurem Cache. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Ihr habt eine tolle Location gefunden, an die Eurer Meinung nach unbedingt ein Cache gehört, damit Ihr sie anderen Geocachern zeigen/vorstellen könnt. Dann stellt sich die Frage, wie Euer Cache am besten beschaffen sein sollte, damit andere Cacher am meisten Spaß vor Ort haben. Oder aber, Ihr habt eine konkrete Idee für einen Cache, die Ihr gerne realisieren wollt. Dann gilt es, eine für diese Idee passende Location zu finden.
Was macht nun einen gelungenen Cache aus?

  1. Die Location
    Die Bedeutung der Location kann gar nicht stark genug hervorgehoben werden. Sie ist wichtiger als der Cache selbst. „Geocaching is just like real estate – location, location, location!“ lautet der erste Satz der GC-Anleitung für das Verstecken des ersten eigenen Caches, und:

    … you’ll want to place a cache in a place that is unique in some way. The big reward for geocachers, other than finding the cache itself, is the location. A prime camping spot, great viewpoint, unusual location, etc. are all good places to hide a cache.
    [Hervorhebungen von mir.]

    Die Gegend für das Cacheversteck sollte also möglichst ungewöhnlich (unusual) oder sogar einzigartig (unique) sein. Ziemlich hohe Ansprüche! Wenn man ehrlich ist, muss man zugeben, dass bei einem Großteil der Caches heutzutage diese Forderung praktisch unerfüllt/unerfüllbar ist; nichtsdestotrotz sollte man sich beim Verstecken von ihr leiten lassen. Wer sich auf den Weg macht, einen Cache zu finden, will in der Regel nicht nur einen Punkt für die Statistik ergattern oder sich über einen Erstfund freuen, sondern auch etwas geboten bekommen, eine besonders schöne und/oder interessante Gegend, die zum Verweilen und/oder Wiederkommen einlädt.
    Beachte:
    – Wem gehört das Gelände? Privatbesitz? Naturschutzgebiet?
    – Wie sieht es mit der Cachedichte aus? Lege Deinen Cache nicht zu dicht an andere Caches (Mindestabstand ca. 160 Meter, besser mehr!)! Verwechslungsgefahr bei zu eng liegenden Caches ist ärgerlich. (Das impliziert natürlich, dass man die in der Nähe liegenden Caches kennen, also selber gemacht haben sollte!) Darüber hinaus bewirken viele Caches auf engem Raum, dass die Geocher, die alles in ihrer Reichweite finden wollen, immer wieder in denselben Gegenden unterwegs sind. Besser ist es, eine cachearme Region etwas stärker zu erschließen…
    – Macht es Sinn, den Cache zu legen, oder gibt es thematisch sehr ähnliche Caches ganz in der Nähe?
    – Kalkuliert ein, dass Ihr den Cache auch immer wieder mal zu Kontroll- und/oder Wartungszwecken aufsuchen werdet. Er sollte also auch für Euch bei Bedarf schnell erreichbar sein. Caches am Urlaubsort sind daher gegen die GC-Regeln!

  2. Das Versteck, der Cache
    Wenn schon die Gegend nicht mit etwas Besonderem aufwarten kann, so kann der Cache immer noch mit einem raffinierten Versteck punkten.
    Beachte:
    – Das Versteck sollte möglichst muggelsicher sein und den Cache vor allen Witterungseinflüssen schützen.
    – Wähle die passende Größe des Behälters und einige angemessene Tarnung für die Location.
    (Es ist unsinnig, einen Micro im dichtesten Urwald auszulegen. Das führt nur dazu, dass frustrierte Geocacher bei der Suche alles umpflügen.)
    – Wähle einen geeigneten Behälter.
    (In Foren kann man lang und breit lesen, was sich bewährt hat und was nicht. Geteilte Meinungen wird man finden zum Thema, ob Plastiktüten zum Schutz des Caches nötig/hilfreich sind – ich persönlich finde es besser, auf Tüten zu verzichten.)
    – Geocacher sollten am Versteck möglichst nicht beobachtet werden können. (Wer einen Cache gefunden hat, sollte sich zum Loggen daher möglichst immer etwas vom Versteck entfernen, um es nicht neugierigen Blicken preiszugeben!)
    – Wie sieht es mit dem GPS-Empfang aus? Ist er im Sommer unter einem dichtem Blätterdach zu stark eingeschränkt, müssen Hilfsmaßnahmen wie Hints oder Spoiler-Fotos vorbereitet werden.
    – Common sense benutzen bei der Wahl des Verstecks: „Will it cause unnecessary concern?“
    Im Zweifelsfall einen Cache lieber nicht auslegen.
  3. Der Weg zum Cache
    Ob nun als Traditional, als Rundweg mit mehreren Stationen oder mit einem Rätsel, das die Koordinaten des Caches liefert: Die Aufgabe(n) und Herausforderungen sollten zum Charakter und der Location des Caches passen. In einem Schlosspark mit vielen Sehenswürdigkeiten ist es sinnvoll, die Cacher mit einer ausgearbeiteten Route an den interessanten Stellen vorbeizuführen; bei einem Klettercache garantiert wahrscheinlich die Variante Traditional einen tollen Spaziergang zu einer reizvollen Location, so dass etwa Rechenaufgaben völlig deplaziert wären.

Man sollte sich auch von vornherein klar machen, für wen man eigentlich einen Cache auslegt: Soll er von jedem Geocacher einfach zu finden sein, soll er familien-/kinderfreundlich sein? Oder sollen nur hartnäckige Geocacher mit viel Ausdauer zum Ziel kommen? (Diese Überlegung gilt es auch bei der Tarnung zu berücksichtigen, siehe dazu auch Cache-Tarnung für wen? Den Cacher oder den Muggel? im grünen Forum.) Im ersten Fall kann man sich wahrscheinlich über viele Besuche freuen; im zweiten Fall über begeistertere Logs, wenn die Herausforderungen interessant gestaltet sind. Die Anzahl der Logs sagt wenig über die Qualität eines Caches aus: weder sind viele Logs ein Zeichen für Qualität, noch sind wenige Logs ein Zeichen für einen schlechten Cache! Tendentiell lässt sich höchstens sagen: je besser der Cache, desto länger die Logs, und je schwieriger/anspruchsvoller/aufwändiger der Cache, desto weniger Logs.

Gedanken sollte man sich auch zur Namenswahl machen. Auch hier gilt: Der Name sollte zu Charakter und Location passen. „Klaustrophobie“ bei einem Höhlencache wäre doch viel (an-)sprechender als z. B. „Hartmuts Cache“. Leider haben viele Caches relativ langweilige Namen (XYs Cache, XYs Geburtstagscache, …); manche hingegen sind sehr phantasievoll. Bei anderen wiederum ist die Bezeichnung so kryptisch, dass man sie sich nicht oder nur schlecht merken kann. Letztens fiel mir bei einer Cachetour auf, dass ich bei vielen Caches überhaupt keinen Bezug zwischen Cache und Name erkennen konnte – finde ich schade. Es wäre schön, wenn solche nicht unmittelbar verständlichen Namen in der Beschreibung erklärt würden (habe ich z. B. bei bei meinem Letterbox-Hybrid-Cache gemacht)!
Ein raffiniert gewählter Name allein kann schon einen interessanten Mystery-Cache ausmachen, der ohne jede weitere Beschreibung auskommt.

Nach dem Auslegen: Cache veröffentlichen
Ihr habt also ein schöne Stelle für Euren Cache gefunden, habt Euren Behälter vorbereitet (es sollte auf den ersten Blick auch für Zufallsfinder ersichtlich sein, dass es sich dabei nicht um Müll handelt!) und befüllt (Logbuch, Stift, Geocaching-Hinweis-Zettel für Zufallsfinder, ggf. Tauschgegenstände – informiert Euch, was geeignet ist! – vorhanden?) und ihn ausgelegt. Die Koordinaten habt Ihr mehrfach eingemessen, ggf. einen Mittelwert gebildet, und je nach Art des Caches noch einen Testlauf gemacht oder machen lassen.
Dann heißt es, eine ansprechende Beschreibung für den Cache zu verfassen und zu veröffentlichen. Auch wenn bei GC ein Reviewer den Cache vorher auf Regelkonformität überprüft: die eigentliche Kontrollinstanz seid Ihr selbst (oder vielleicht ein befreundeter Cacher, der Euren Cache vor Ort einem Testlauf unterzieht)! Achtet also darauf, dass mit der Beschreibung alles in Ordnung ist, wenn der Cache online verfügbar ist. (Auch an korrekte Labels und Bewertungen denken: Geocaching Rating System | auf Deutsch: Bewertungssystem.) Fehler in der Beschreibung, die dazu führen, dass der Cache nicht zu finden ist, sind sehr ärgerlich für die Suchenden und vermeidbar.
Sehr schön ist es auch, die Beschreibung mittels ein paar HTML-Anweisungen ordentlich zu formatieren, mit ein paar interessanten Fakten zur Umgebung anzureichern und/oder ein paar Fotos einzubinden. Ich habe zwar auch schon tolle Caches mit schlampigen Beschreibungen erlebt; ich würde aber davon ausgehen, dass jemand, der sich Mühe bei der Beschreibung gibt, dies auch beim Auslegen tut, und dass umgekehrt nach einem wenig positiven Eindruck von der Beschreibung auch nicht viel vom Cache zu erwarten ist…

Wartung des Caches, Pflege der Beschreibung
Mit dem Einstellen und Freischalten des Caches ist Eure Arbeit als Cacheleger nicht getan. Ihr seid nun als Besitzer für die Pflege des Caches und seiner Beschreibungsseite im Internet verantwortlich. Kommen Anregungen, Hinweise oder Beschwerden („Cache in schlechtem Zustand“, „geklaut“, usw.), solltet Ihr möglichst zügig darauf reagieren und Euren Cache wieder in Ordnung bringen. Leider nehmen es manche Besitzer nicht sehr genau mit der Wartung. Caches, die monatelang auf „nicht verfügbar“ geschaltet sind, stellen ein Ärgernis dar. Wer nicht mehr bereit ist, seinen Cache zu pflegen (oder jemand anderes dafür gewinnen kann), sollte ihn dann auch umgehend (nach Einsammlung des Caches oder seiner Überreste!) archivieren.

Verstecken ist freiwillig und kein Muss!
Noch eine Bemerkung zum Schluss:
Es gibt Geocacher, die es „egoistisch“ finden, wenn man nur Caches sucht, aber selber keine legt. Ich kann diese Sichtweise absolut nicht teilen. Niemand wird zum Suchen, und niemand zum Verstecken gezwungen. Ich kann nichts Falsches daran finden, wenn jemand zum Verstecken keine Lust hat. Geocaching hat nichts mit zu erbringenden Dienstleistungen zu tun, sondern ist auch abhängig von den verfügbaren Locations. Manchmal ist es besser, auf das Auslegen eines Caches an einer Stelle zu verzichten.
Zu fürchten, dass Geocaching dann den Bach runterginge, halte ich für vollkommen abwegig, wenn man sich die Entwicklung in den letzten Jahren anschaut. So eine Sichtweise mag vielleicht in der akuten Anfangsphase des Geocaching eine Berechtigung gehabt haben, aber doch nicht mehr heute, bei zigtausend Caches in Deutschland – und da stellt sich mittlerweile doch dringend die Frage, wie man eine gewisses Qualitätsniveau der Caches sicherstellt.
(Vielleicht sollte es anstelle von so genannten Reviewern/Approvern, die die eingereichte Cachebeschreibung veröffentlichen, sofern keine offensichtlichen Regelverstöße vorkommen, für jede Region freiwillige Geocacher geben, die neue Caches tatsächlich vor Ort begutachten, bevor ein Cache für die gesamte Community öffentlich gemacht wird.)
Wer kein Interesse hat, sich um ausgelegte Cache angemessen zu kümmern und sich beim Auslegen auch keine Mühe geben würde, soll es lassen; er erspart der Community damit langweilige und schlecht gewartete Caches, die lediglich ein Ärgernis darstellen und wenig bis keinen Spaß machen.
Caches sollen nur ausgelegt werden, wenn es auch Sinn macht, das heißt, wenn eine Location es Wert ist, von anderen Geocachern besucht zu werden! (Ist eine Ermessensfrage, klar.)
Umgekehrt finde ich es auch in Ordnung, wenn jemand nur versteckt (siehe z. B. das Profil von Chris_HB), aber selber keine Lust auf Suchen hat – solange die Caches gut gemacht sind! Und zweifellos ist es wie geschrieben sehr vorteilhaft, wenn man erstmal eine Zeitlang Erfahrung beim Suchen gesammelt hat, bevor man sich ans Verstecken macht; aber man kann ja auch sinnvoll mit erfahreneren Geocachern kooperieren…

Sollte nun der Eindruck entstanden sein, Verstecken sei schwierig, möge man sich daran erinnern, dass Geocaching ein Spiel ist. Das Ganze also nicht zu ernst nehmen. Andererseits soll damit keinesfalls gesagt werden, dass jeder machen kann, was er will. Richtlinien und Empfehlungen gibt es aus gutem Grund: sie sind dazu da sicherzustellen, dass möglichst jeder den größtmöglichen Spaß an der Sache hat. Also sollte man sich auch an sie halten!
Und auch beim Verstecken muss man erstmal ein wenig Erfahrung sammeln…

8 Antworten to “Cachequalität: Was ist zu beachten beim Verstecken?”

  1. West468 Says:

    In diesen Tagen sorgte ein Zeitungsartikel (welchen ich gelesen habe, der aber inzwischen online leider nicht mehr frei zugänglich ist) aus dem Reutlinger Generalanzeiger in einigen Foren für Aufsehen, in dem ein relativ erfahrener Geocacher (ca. 300 Funde) eine Mindestzahl von 150 Funden (!) fordert, bis jemand verstecken darf. Das halte ich dann doch für ziemlich übertrieben. Dass er die zunehmende Kommerzialisierung sowie die Entwicklung zum Massenphänomen bedauert, kann ich allerdings durchaus nachvollziehen.

    Einige Diskussionsthemen dazu:
    Zu Viele Neue Cacher?
    GeoCaching in den Medien
    Muß man sich zum Cache-Vestecken durch founds qualifizieren?

    In dem Zusammenhang vielleicht auch interessant:
    Anspruchsdenken Von Cacheowner Und Cacher, Wer ist eigentlich für wen da?

  2. West468 Says:

    Eine Checkliste fürs Verstecken findet man jetzt im
    grünen Forum » Cacheologie:
    Die „Neuer-Cache-Checkliste“.
    Siehe auch die Versteck-Checkliste im CacheWiki.

  3. West468 Says:

    Der Artikel Fehlerhafte Beschreibungen und falsche Labels behandelt diverse Probleme, mit denen sich Sucher konfrontiert sehen, wenn etwas mit der Cachebeschreibung nicht stimmt – sollte auch als Anregung für Ausleger dienen, was es zu vermeiden gilt.

  4. West468s Geocaching Weblog » Blog Archive » Bombenalarm: Geocache legt Schiffsverkehr lahm Says:

    […] Der Ausleger eines Caches sollte stets größtmögliche Vorsicht bei der Auswahl der Location walten lassen. Wie ich schon in dem Artikel Was ist zu beachten beim Verstecken? schrieb: Common sense benutzen bei der Wahl des Verstecks: “Will it cause unnecessary concern?” […]

  5. West468 Says:

    Ist ein Stift im Cache unverzichtbar oder im Grunde überflüssiger Luxus? Interessante Umfrage zum Thema im grünen Forum.
    Ich stimme der Mehrheit zu: ein Stift im Cache ist „ein Komfort, der zumeist entbehrlich ist“. Schließlich ist ein Stift ja das wichtigste Utensil jeder Cacherausrüstung!😉

  6. West468 Says:

    „Was Ist Ein Qualitätscache? Gibt es allgemein gültige Merkmale?“ fragt radioscout im blauen Forum.

    Es scheint schwierig, konsensfähige Kriterien zu finden, da die Vorlieben sehr unterschiedlich sind. „Eine Definition von Qualität muss sich entwickeln.“ heißt es im Laufe der Diskussion.

    Vorgeschlagene Kriterien:
    [+] interessanter Ort
    [?] muggelfreie Location
    [+] raffiniertes Versteck
    [?] möglichst große Dose
    [+] sicherer, trockener Behälter
    [+] schönes Logbuch
    [+] interessantes Tauschmaterial
    [+] angemessene Herausforderungen
    [!] zutreffende Beschreibung
    [!] Fehlerfreiheit
    [!] Support
    [?] Inhalt der Logs
    [-] Anzahl der Logs

    + = trifft IMHO zu
    - = trifft IMHO nicht zu
    ! = sollte selbstverständlich sein
    ? = vielleicht häufig zutreffend

  7. West468 Says:

    Urkunden für die Erstfinder? Lohnt sich der Aufwand, solche Extras zu erstellen? Meinungen dazu im grünen Forum.

  8. Kapitel 1 – Theorie | ownernym Says:

    […] länger verwaisten Blog West468 findet sich der etwas längliche, dafür sehr ausführliche Artikel „Cachequalität: Was ist zu beachten beim Verstecken“. Hilfreich: Querverweise auf Disskussionen im […]

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