West468s erster Fund, der Nickname, der Geko

Wie alles begann
Ich bin schon öfters gefragt worden, wie ich eigentlich zum Geocaching gekommen bin. Nun, kurz gesagt: über die Faszination für GPS-Geräte, die bei mir schon einige Jahre latent vorhanden gewesen war. Und als sich im Sommer 2003 mein Bruder plötzlich einen Garmin Geko 201 anschaffte und auch Geocaching ausprobierte, wovon ich auch schon mal gehört oder gelesen hatte, war es an der Zeit, dass ich mir im selben Jahr das gleiche Gerät zu Weihnachten schenken ließ.
Für das nötige Grundverständnis von GPS leistete mir die umfangreiche und übersichtliche Seite GPS-Infos wertvolle Dienste.

Anfang Januar 2004 startete ich dann meine ersten Gehversuche in Sachen Geocaching in Münster, nachdem ich mich ein wenig auf GC und NC umgesehen hatte.
„Stadtwiese“ von pollux war mein erster Cache (ich war übrigens Zweitfinder), der leider nur für einige Monate verfügbar war. Genau der richtige für einen Neuling; die Suche der Straße erwies sich als schwieriger als die Suche nach dem Cache.😉 Einen Tag später folgte „Mother’s birthday cache“ von UlRai, über den ich ja schon schrieb.
Die Anfangsphase, die ersten gut sechs Monate, waren noch relativ ruhig; begeistert von Geocaching war ich aber von Anfang an, und trotz gelegentlicher mehrwöchiger Pausen hat der Spaß bisher in keiner Weise nachgelassen.🙂

„West468“

Natürlich werde ich auch manchmal gefragt, was es mit meinem Nickname auf sich hat. Kurz gesagt stammt die Inspiration dazu aus „The Tripods“ von John Christopher (Pseudonym für Samuel Youd), in Deutsch: „Die dreibeinigen Monster“. Dabei handelt es sich um eine Jugendroman-Trilogie, bestehend aus:
The White Mountains“ (1967), „The City of Gold and Lead“ (1967) und „The Pool of Fire“ (1968). Die Vorgeschichte dazu schrieb er später in „When The Tripods Came“ (1988).
Die ersten beiden Romane dieser Science-fiction-Trilogie wurden in den 80-er Jahren von der BBC als Serie von jeweils 25-minütigen Episoden verfilmt (Stafel 1: Episode 1 – 12, inzwischen auch als DVD erhältlich; Stafel 2: 13 – 25).
Im ZDF lief die Serie einige Jahre später unter dem Titel „Die dreibeinigen Herrscher“. (Nachtrag: Zufällig auf Team Bramcachers Blog gefunden: Die dreibeinigen Herrscher.)

Einer der Protagonisten, Freiheitskämpfer Will Parker, dient dem Meister „West468“ in der goldenen Stadt der Dreibeiner als Sklave, um Erkenntnisse über ihre Schwächen zu sammeln. So stellt sich ihm der Meister vor:

Now before you ask me, I’ll tell you my name:
I am West, avenue 4, sector 6, level 8.
West468 for short. This – is me. My identity.
In your terms: my name.

Der Name „West468“, der interessanterweise eine Ortsbezeichnung ist, wird allerdings nur in der Fernsehserie, nicht in den Büchern verwendet.

Der GPS-Empfänger: Garmin Geko 201
(einfaches, preisgünstiges Handgerät ohne Kartendarstellung)
Noch ein kleiner Erfahrungsbericht zum GPSr (GPS receiver):

Stärken:

  • Klein, kompakt, daher fast immer dabei🙂
  • PC-Anschluss
  • Beherrscht auch WAAS/EGNOS-Empfang
  • Kann mit linker und rechter Hand gleich gut bedient werden; Tasten allerdings oberhalb des Displays

Schwächen:

  • Powerknopf wird häufig unabsichtlich in der Jackentasche gedrückt, kostet Akkukapazität und zeichnet unerwünschte Daten auf; u. U. kann dabei die General-Reset-Funktion ausgelöst werden, die das Gerät in den Auslieferungszustand versetzt und alle eigenen Daten löscht! (Bisher einmal passiert. Bei neueren Geräten wurde der Knopf etwas abgesenkt.)
  • OK-Taste wird häufig unabsichtlich in der Jackentasche gedrückt, so dass viele überflüssige Wegpunkte abgespeichert werden können, die man mühsam wieder löschen muss.
  • Wegpunkt-Namen können nachträglich nicht verändert, nur neu eingegeben werden.
  • Bei einem neu angelegten Wegpunkt bedarf es mehrerer Tastendrücke, bis man „Go to“ wählen kann.
  • Metergenaue Projektion nicht vorgesehen, nur auf 0,1 km genau (Workaround)
  • Kein Scrollen, nur Zoomen möglich auf der Kartenansicht mit dem aktiven aufgezeichneten Track
  • Akkulaufzeit nicht gerade überragend (benötigt 2x AAA)
  • Wenig Tasten, Bedienerkomfort damit etwas eingeschränkt, aber man gewöhnt sich schnell daran.
  • Die Fahrradhalterung, die am Batteriefachdeckel angeschraubt wird, kann schnell Risse bekommen.

Fazit: Fürs Geocaching ein sehr gutes Einsteigergerät. Ich verwende den Geko immer noch (als einziges Gerät) und bin bisher sehr zufrieden. Nur auf Radtouren vermisse ich manchmal eine Kartendarstellung, so dass ich längerfristig wohl noch auf ein besseres Gerät umsteigen werde.

Interessante Zusatzinformationen:

  • Secret Startup Commands for Garmin handhelds,
  • Garmin Geko 201 (versteckte Menüs & Tastenkombinationen, Herstellung eines Datenkabels, Testberichte, Software, Links),
  • Updates und WepUpdater von Garmin.
    Die aktuelle Firmware-Version, mittlerweile schon fast zwei Jahre alt, ist 2.50, wobei die neueren Gekos, die übrigens nun eine schwarze Plastikunterseite haben anstelle einer grauen wie bei meinem, inzwischen mit 2.60 ausgeliefert werden.
  • Ausführlicher Testbericht auf GPS-Infos.

2 Antworten to “West468s erster Fund, der Nickname, der Geko”

  1. West468 Says:

    Heute bin ich seit 900 Tagen Geocacher!🙂 (Start: 03.01.2004.)
    Anzahl Funde bisher: 451 – also ziemlich genau 0,5 Funde pro Tag.
    Der 1000. Tag wird am 29.09.2006 sein.😉

    Es gab mal eine Zeit, da hatte ich jeden Cache im Umkreis von 36 km mit Ausnahme eines T5-Klettercaches (Brochterbeck) gefunden. Ich hoffe, ich erreiche diesen Stand bald wieder…😉

  2. Aluna und die Schatzsucher Says:

    Den 36 km Stand wirst du wieder erreichen, da bin ich mir sicher….. Es stehen ja noch einige Touren aus !!!!!

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