OC: Cachetypen im Vergleich zu GC

Hier soll auf einige Besonderheiten bei den Cachetypen bei OC im Vergleich zu GC hingewiesen werden (vgl. Definitionen bei OC).

  • Was GC unter „Traditional“ versteht, wird bei OC im Wesentlichen von dem Begriff „normaler Cache“ abgedeckt.
    Es gibt allerdings noch einen speziellen Typ „Drive-in“ für Caches, bei denen man nur vorzufahren und schnell loggen braucht, ohne lange Wanderung oder Kraxelei. Also ein Cache mit D 1 T 1 und praktisch keinem Zeitaufwand; im Optimalfall braucht man nicht mal aus dem Auto auszusteigen und nur den Arm aus dem Fenster zu strecken…😀
  • Was GC unter „Mystery“ subsumieren würde, lässt sich bei OC noch feiner unterscheiden nach (normaler) „Rätselcache“ und „Mathe-/Physikcache“. Ich halte diese Unterscheidung allerdings für unnötig. Wenn man noch thematisch nach Fachgebieten unterscheiden will, müsste man hier sicher noch weitere Klassifikationen einfügen, mit denen IMHO aber nicht viel gewonnen wäre.
  • Im Gegensatz zu GC hat OC (wie übrigens auch NC) einen Typ „beweglicher Cache“. Bei GC werden solche Caches nicht angenommen, offenbar, weil man dort die Travel bugs als bewegliche Elemente hat.
  • Darüber hinaus hat OC eine eigene Restklasse („unbekannter Cachetyp“, die nicht, wie bei GC und NC, mit dem Rätselcachetyp verbunden ist. Löblich!

Ferner soll noch darauf hingewiesen werden, dass virtuelle Caches und Webcam Caches bei OC (und auch NC), anders als bei GC, weiterhin eingestellt werden könnten.

Für die GC-Typen „Letterbox hybrid“, „Earthcache“, „CITO Event“ und „Reverse Cache“ gibt es bei OC keine direkten Entsprechungen, was aber m. E. eher positiv als negativ zu bewerten ist. Ein „Earthcache“ lässt sich problemlos unter „virtueller Cache“, und ein „CITO-Event“ unter „Event“ einordnen. „Reverse caches“ (auch: „Locationless caches“) sind ohnehin ein Sonderfall und daher bald nicht mehr bei GC, sondern nur noch bei www.waymarking.com vertreten. Sie sind bei OC am besten in die Restklasse aufgehoben (Beispiel: Found Ernie.)
Und ein „Letterbox-Hybrid“ ist ja eigentlich sowieso nur ein normaler Cache (Kommentar)

Die anderen Typen funktionieren auf beiden Webseiten gleich („Multicaches“, „Event“, „virtueller Cache“, „Webcam-Cache“).

Bei OC werden die Cachegrößen ebenso unterschieden wie bei GC, mit einer Ausnahme: es gibt den zusätzlichen Typ „extrem groß“.

Und noch eine Besonderheit ist erwähnenswert: anders als bei GC und auch NC gibt es bei OC keine so genannten Reviewer (früher „Approver“ genannt), die die Caches vor ihrer Veröffentlichung anhand der Beschreibung auf Regelkonformität überprüfen und die Beschreibungsseite freischalten, sofern alles in Ordnung ist. Bei OC kann alles sofort gelistet werden, ohne eine Kontrollstelle. Es bleibt zu hoffen, dass die Geocacher, die dort ihre Seiten pflegen, diese Freiheit sinnvoll nutzen.

Eine Antwort to “OC: Cachetypen im Vergleich zu GC”

  1. West468s Geocaching-Weblog » Blog Archive » Cache-Mischtypen Says:

    […] Passend zu mity!s Beitrag über verschwimmende Abgrenzungen von den Cachetypen Multi und Mystery möchte ich hinweisen auf solche Fälle, bei denen das bekannte GC-Schema nur bedingt passt bzw. ungenau ist, aber natürlich trotzdem angewendet werden muss. Die Situation bei OC und NC ist da prinzipiell nicht viel anders. […]

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