Geocaching? – Die Spaßfaktoren!

Wieso macht man sowas eigentlich? Was ist der Reiz dabei, Plastikdosen mit vergleichsweise wertlosem Plunder zu suchen? Ist das nicht eher etwas für Kinder?

Viele Aussagen zur Faszination des Geocachings hört man immer wieder, die man wie folgt zusammenfassen kann:

  • Der Erholungsaspekt: Man kommt in die Natur, ist viel an der frischen Luft
  • Der sportliche Aspekt: Man tut etwas für seine Fitness und Gesundheit; man kann sich mit anderen Geocachern messen
  • Der Unterhaltungsaspekt: Es ist viel Spannung dabei; das Finden stellt ein Erfolgserlebnis dar
  • Der Aspekt „Nervenkitzel“: Man muss sich bewusst mit seinen Grenzen auseinandersetzen und kalkulierte Risiken eingehen
  • Der technische Aspekt: Der Einsatz von Hightech ist interessant für kleine und große „Spielkinder“
  • Der intellektuelle Aspekt: Man lernt etwas Neues kennen, besucht ungewöhnliche Orte, befriedigt Neugier…
  • Der Abenteueraspekt: Man lernt selbst in seiner Heimat Orte kennen, an die man ohne Geocaching nicht gekommen wäre
  • Der Vielseitigkeitsaspekt: Die Herausforderungen der einzelnen Caches sind sehr unterschiedlich
  • Der soziale Aspekt: Man trifft beim Geocaching immer wieder nette Leute

Aus einem Fernsehbeitrag zu Geocaching:

„Das Cachen befriedigt sämtliche Triebe eines Menschen. […]
Wie bei der Kinderüberraschung: Spiel, Spaß, Spannung – alles dabei!“

Die Präferenzen dieser Aspekte sind natürlich individuell verschieden. Ich persönlich würde alle aufgeführten Aspekte unterstreichen; außerdem gefällt mir:

  • Der Erfahrungsaustausch mit anderen durch das Schreiben und Lesen von Logs
  • Die Vorbereitung und Auswahl des richtigen Equipments für eine Geocaching-Tour
  • Der Einsatz des Equipments beim Geocaching
  • Der kreative Aspekt beim Aussuchen von Verstecken
  • Das Basteln ungewöhnlicher Techniken für Verstecke und das Testen der Funktions- und Wettertauglichkeit

Und wer macht sowas?
Kurz gesagt: Die Begeisterung fürs Geocaching zieht sich quer durch alle Berufs- und Altersgruppen. Kinder ebenso wie Ruheständler oder Studenten, Männer wie Frauen, Jung wie Alt. Auch diese bunte Mischung der Geocaching-Enthusiasten macht sicherlich einen großen Reiz dieses Hobbys aus.
Und wie heißt es so schön: „Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir älter werden. Wir altern, weil wir zu spielen aufhören!“
In diesem Sinne: Weitermachen!😉

Wenn das alles nicht reicht an guten Argumenten, falls Ihr mal in Erklärungsnöte geraten solltet, dann weiß ich es auch nicht.😀

2 Antworten to “Geocaching? – Die Spaßfaktoren!”

  1. West468s Geocaching Weblog » Blog Archive » Geocacher-Typen und die Frage: Sport oder Hobby? Says:

    […] Wie die Sammlung der Spaßfaktoren gezeigt hat, ist Geocaching ein sehr vielfältiges Hobby; das macht es auch so beliebt. Entsprechend verschiedenartig sind die Arten, auf die Geocaching betrieben wird. […]

  2. West468 Says:

    Umfrage zum Thema „Was inspiriert Euch zu einem Cache?“ von blindschleicher im Geoclub.

    Mögliche Antworten:
    – eine schöne Umgebung zu zeigen
    – auf einen kulturhistorischen Platz hinzuweisen
    – den Cache in eine kreative Geschichte einzubetten
    – die Leute per Rätsel herauszufordern
    – eine private Erinnerung von mir damit zu verbinden
    – die Tarnung (oder Nicht-Tarnung) des Caches
    – den Cache als sportliche Herausforderung zu legen

    Ich hoffe, dass der Punkt „private Erinnerungen“ die Ausnahme bleibt. Einen Cache zu legen, weil Tante Erna Geburtstag hat, oder weil Hänschen Klein diesen oder jenen Spielplatz immer so toll fand, ist nicht gerade prickelnd für die Sucher.

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